Kurswechsel

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Hier findest du absofort Notizen, bezüglich einiger Gedanken, die man in dem Werk  Ein Kurs in Wundern* nachlesen kann.

1. Notiz zum Textbuch

 

Einleitender Hinweis im Textbuch

Die Einleitung des Buches fasst den Inhalt des Kurses vorab in wenigen Worten zusammen. Sie spendet Erleichterung, indem sie dem Lesenden versichert, dass alles Wirkliche in ihm und seinem Leben ewig geschützt ist und alles Andere in Wahrheit gar nicht existiert. Nur eine vorübergehende Erscheinung ist, die lediglich vergängliche Abbilder unserer Ängste sind, welche sich im genauen Hinblicken als Täuschung herausstellen. Und weil Gott das weiß, also dass alles – was ihm im Herzen liegt und mehr gibt es nicht – für immer unzerstörbar ist, deshalb kann er friedlich in die Welt blicken, gleichgültig auch – was die Menschen dort treiben.

Im Kurs wird das Wirkliche mit Erkenntnis benannt, weil nur diese eine Wirkung hat und das Unwirkliche als Wahrnehmung bezeichnet. Bisher galt in meiner Welt gerade der Gedanke und innerliche Vorgang der Wahrnehmung – schon nur aus dem Grund als das wirklich Wahre, da in dem Wort sogar das Wörtchen wahr enthalten ist. Letztendlich sah ich sogar in der Wahrnehmung, den mir einzig bekannten Weg, das Wahre vom Unwahren unterscheiden zu können. Ich nehme wahr, zweifellos für wahr an, was ich sah, dachte, fühlte, schmeckte, hörte, wertete. Nun sehe ich ein, all diese meine Wahrnehmungen sind nicht beständig. Sie verändern sich mit meiner Sicht der Dinge, bleiben nicht haften, werden durch weitere Wahrnehmungen abgelöst. Zum Beispiel Heute lieb ich dich und morgen nicht, ist so ein bekanntes Spiel der Wahrnehmung von Licht und Schatten im Menschen.

Das Wirkliche wiederum, also jede Erkenntnis in uns, hinterlässt eine bleibende Wirkung. Oft ist die Erkenntnis uns eine Antwort auf dringliche Fragen oder auch die überraschende Lösung für ein Problem, welches sich der Mensch mit seinem bisherigen Wissensstand – nicht hätte wegdenken können. Meist wusste man sogar zu viel, um die einfachsten Zusammenhänge zu erkennen. Denn man kann nur wahrnehmen, was man bereits kennt. Alles Wundersame ist neuartig für die Wahrnehmung und muss zwangsläufig direkt erkundet werden, bevor es als etwas Wahres katalogisiert werden kann.

Die Erkenntnis kommt zu uns – wie ein Blitz von Innen und leuchtet alle Schatten der Wahrnehmung aus. Man hat plötzlich eine Sicht auf das Ganze, und jede Art von Dilemma löst sich im Nichts auf. Für immer und unwiderruflich ist dann eine Frage beantwortet oder ein Problem gelöst. Beide verschwinden vollständig aus der Wahrnehmung des Menschen, denn er hat erkannt, dass es unwirklich war und nur ihm persönlich vorübergehend als wirklich erschien.

Nun kann man selbstverständlich einwenden, dass auch die Wahrnehmung eine Wirkung in uns fühlbar macht. Doch die Wahrnehmung wird mit dem Verstand eingeordnet, und so fühlen wir nicht, was wir wahrnehmen, sondern vielmehr die Bedeutung für uns, die wir wählen, dem von uns für wahr Angenommenem zu geben. Also die Bedeutung unserer Wahrnehmung von eventuell nur einem Pixel im kosmischen Raum. Stets, wenn man wählen kann – wie man etwas wahrnimmt, ist es letztendlich eine Illusion für die man sich entscheidet. Diese Aussage wird an späterer Stelle im Kurs genauer erläutert. Was dies aussagt, kann allerdings auch allein erkannt werden, ganz ohne Kurskenntnis, denn alles Leben, was dem Menschen gegeben ward, ist ja von Beginn an – sein ganz eigener Kurs in Wundern.

Hier folgt noch ein Beispiel für unwirkliche Wahrnehmung.

Gestern nahm ich noch für wahr an, dass Fleisch ein Stück Lebenskraft ist. Heute ist mir bewusst, dass ich dem Fleisch ein Stück Lebenskraft gebe, während mein Darm es verstoffwechselt. Einst nahm ich für wahr an, dass das schöne Leben mit 39 Jahren zu Ende ist. Mit 42 hab ich mich entschieden, kein Ende des Lebens mehr wahrzunehmen Das iCh in mir kennt die Wahrheit, kein Leben kann wirklich mit dem Tod enden. 13 Jahre weiter, bin ich jetzt den überwiegenden Teil des Tages derart wundersam und freudvoll gestimmt, dass es manchmal in mir selbst kaum auszuhalten ist. In den restlichen Stunden, bin ich einfach nur Frieden oder strebe nach diesem. Nicht immer gelingt es vollkommen, doch es gibt Fortschritte im Entlernen und Loslassen von allem Unwirklichen und hartnäckigen Irrtümern. Jede Nacht sterbe ich seltsam glücklich in den neuen Tag hinein. Denn der Tod und das diesem vorausgehende Sterben, bedeutet letztendlich nur, dass alles – was hinter mir liegt – vergangen ist. Was kommt, weiß ich nie zuvor, es sei denn, ich erschaffe mir eine Illusion davon, dann kann ich es ahnen, was jedoch nicht als Wissen zählt.

Wunder erben

Ein Wunder, was ist das?
Ein Wunder, was ist das? 2

Das EGO und iCh
Nutzlose Angst 2
Verkehrte Sicht

Beinahe erschütternd
Leibhaftig

Vergebung
Der Kuchen

Kursgerecht

Fragment 1

Empfehlung des Tages 1
Empfehlung des Tages 2
Empfehlung des Tages 3
Empfehlung des Tages 4

 

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* Der Titel Ein Kurs in Wundern ist ein eingetragenes Markenzeichen des Greuthof Verlages.

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