Lichte Dichtung

 

Schattenlicht

Schön ist der Schatten,
welcher an der Wand sich spiegelt,
hervorgerufen vom Wasser,
belebt durch Baum und Wind.

Sanft ist der Schatten,
den Krone und Stamm dem Wanderer geben,
in der heißen Mittagsglut und
nach aller Tage Werk.

Zauberhaft sind die Schatten der Nacht,
welche den Menschen mild umströmen,
wie ein Gewand,
das ihn unsichtbar macht.

Licht sind die Schatten
in jedes Menschen Seele,
sonst könnte er diese,
gar nicht sehen und fühlend erlösen.

 

 

*

Jeder Mensch ist ein göttliches Geschenk und Abenteuer zugleich.

*

Still strömt das Sein,
schwingt man allein –
mit allem, was ist.
Alles ein Ich, alles ein Nichts,
und wahrlich alles aus Licht,
das kommt und geht.

*

Lachender Segen

🙂 Die Vergangenheit ist vorbei. Sie kann mich nicht berühren.“ 🙂

 

Was gehört der Vergangenheit?

Zum Beispiel, der Angst Herrschaft,
über das Menschengeschlecht,
gehört dem Vergangenen an.

All die Kumpane der Angst,
sind im Jetzt mit dieser gegangen.
Hatten sich wahrlich in deren Magie,
unentrinnbar verstrickt.

Beinahe unbemerkt,
kam die Angst einst vom Wege ab,
stolperte gar und fiel danieder.
Doch die Schwingen der Liebe,
fingen alles auf, was fiel.

Hoben es erneut in’s Licht,
damit Es sich darin erkenne
und niemals mehr
diesem Übel anheim falle.

Was gehört der Vergangenheit an,
doch wahrlich alles, worauf Du und ich gern
und mit Freude verzichten können?

Und was, gehört Dir im Jetzt?
Der ganze Tag oder
nur ein Zipfel darin?

Verlierst Du in Dir,
die Vergangenheit aus dem Blick,
wirst Du Dich in Ihm überall wiederfinden,
also im ganzen Tag. Denn allein Gott und
Dir – in Ihm – kann dann jeder Tag,
mit allem Licht darin gehören.

Zwar kann man das Wirken Gottes,
auch im Vergangenen entdecken,
doch wahrlich finden und
ein Sein mit Ihm erleben,
das kann der Mensch nur im Jetzt.

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