Vom Passenden

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Hier bin ich still in einem Raum
und denk an nichts,
was ich nicht will.
Denke an gar nichts,
an keinen Menschen,
nicht einmal an mich selbst.

So bleib ich weiter nur still
und bin allein im Raum –
solang ich mag.
Die Zeit bleibt stehen,
der Moment schweift aus,
fließt bis in das All hinein.

Still kann ich dem Göttlichen,
jetzt die ganze Freude abnehmen,
als gestillte Seele,
mich in dessen Hände schmiegen,
ganz ohne Worte,
still allen Dank einleben.

Allen Dank für mein Leben,
allen Dank für das Leben
all der Menschen, die mich
in Herz und Geist berührten,
mir hoben den Blick,
und dann denke ich
schließlich doch an den Einen,
der mir im Herzen lacht.

Und sieh an,
kaum hab ich die Stille
wieder mit Denken gefüllt,
da klingelt es an der Haustüre,
und davor steht der Lachende.
So erkenne ich mit Freude,
wieder einmal hat mir das Leben,
in aller Stille einen Paß zugespielt.

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