Berührungen

von Luxus Lazarz

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Manchmal finde ich Fragen, die nach meinem Erfahren, innerlich stillen, zumindest für einen Moment. In gewisser Weise hinterlässt die Frage keinen Eindruck, sondern eher eine stille Leere, die seltsam anmutet – da irgendwie ungewohnt. Pure Stille, in der ich mich zum Beispiel an etwas erinnern kann, was ich vor langer Zeit einst vergaß. Diese Fragen sind durchaus berechtigt und desöfteren auch von allgemeinem Interesse, doch ich selbst hätte mir diese kaum ausdenken können. Und dies nicht deshalb, weil ich unteressiert an der Antwort war, sondern vielmehr, weil ich zuvor zu dem Ding, dem Ereignis, dem Sachverhalt, dem Wissen – eine anscheinend zweifelsfreie Beziehung hatte und ein – in Fragestellen – mir gar nicht in den Sinn kam. Wozu etwas hinterfragen, von dem man anscheinend schon alles weiß?

In einem auf YouTube veröffentlichten Video, habe ich derartige Fragen gefunden. Also Fragen, die etwas bewegen, gar lösen können im Menschen, was diesen bis dahin unbemerkt band. Die Fragen stellte Bentinho Massaro, der in englischer Sprache sogenannte Teachings gibt, von denen eine größere Anzahl frei auf YouTube zugänglich sind. Bezüglich dessen, wer und was Bentinho Massaro ist, informiere sich der interessierte Leser bitte selbst. Mein Interesse gilt nur den Fragen.

Ein Teil des Gesagten, habe ich mit Hilfe von Deepl.com übersetzt und aufgeschrieben. Das ist dann der Text, der unter dem Video steht.

 

 

Du bist Quelle von Bentinho Massaro

„Manchmal sagen die Leute, ich kann nicht aufhören zu denken. Aber was wäre, wenn dein Leben davon abhinge? Was, wenn du wirklich aufhören wolltest zu denken und ganz klar und präsent zu sein hättest? Für 10 Sekunden, sonst würdest du sterben? Wo kein Gedanke erlaubt ist, wo alle Dinge, alle Sichtweisen ignoriert werden? Es gibt nur das: Ich bin. Es gibt nur die Präsenz selbst. Wenn du müsstest, könntest du dir dieses inneren Sinnes von Wahrheit, oder des Sinns von Ich gewahr werden? Nur das, rein, leuchtend, bevor Änderungen vorgenommen werden, vor irgendwelchen Abwandlungen, vor irgendwelchen Vorschlägen oder Annahmen, könntest du rein im Ich ruhen, wenn du müsstest? Könntest du die Kontinuität des Denkens unterbrechen? Nur für ein paar Sekunden, wenn du es wirklich müsstest?
Und wenn du könntest, heißt das, du kannst. Das gilt für alles. Wenn du es schaffen könntest, wenn du es tun müsstest, heißt es, dass du es schaffen kannst. Übe das also einige Sekunden intensiv, mehrmals am Tag. Brich die Gewohnheit der Kontinuität, die Gewohnheit der Liniearitität, des Geistes Gewohnheit der Beschreibung. …“

Und hier folgt nun noch eine Lichthammer-Frage:

„Wer bist du, ohne was zu beschreiben?“

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Mich berührte auch noch ein zweites Video von Bentinho Massaro, welches ich mal als Gewinn für alle Depressiven ansehe. Darin wurde Folgendes gesagt:

„Man kann total deprimiert, total ängstlich aufwachen. Aber wenn man den Drang, das zu ändern, entspannt, dann gibt es einen Frieden, der selbstverständlich wird, weil es der Frieden ist, der die Depression wahrnimmt.“

Wobei dies auf die Antwort zur obenstehenden Frage verweist.

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Für jene, die ungewöhnlich stark an Zuständen festhalten, die ihnen eindeutig nicht wohl tun, sei jetzt und hier noch einmal auf die Empfehlung des Tages 15  verwiesen. Was wäre, wenn unser einzig wirksamer Beitrag zum Weltfrieden sich darin ausdrückt, tatsächlich dieser Frieden zu sein, der in jedem Menschen strömt? So oft man kann, so oft man daran denkt, könnte man dann einen Beitrag geben, der sofort Wirkung zeitigt.

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Danke fürs Lesen und Verinnerlichen, und danke für die Leichtigkeit, mit der uns das Göttliche umgibt und im Innersten lebendig liebt.