Anerkennung

von Luxus Lazarz

… der Eigenheiten des Menschen, der wir alle sind.

Ich erkenne an, dass ich ein einzigartiger Mensch bin, so wie jeder Mensch einzigartig ist.

Ich erkenne an, dass ich weitaus mehr gebe, als von mir verlangt wird. Ich erwarte von mir, dass Richtige zu tun, obwohl ich in mir weiß, dass es kein Richtig gibt und auch kein Falsch. Immer öfter tue ich aus und mit Liebe, doch manchmal auch, weil ich denke, ich muss. Ich erkenne an, dass ich gar nichts muss, doch alles kann, wenn es der Augenblick erfordert. Ich erkenne an, dass es, soweit ich zurückdenken kann, schon immer so war.

Ich erkenne an, dass mir Lieben mehr und mehr natürlich ist. Ich erkenne an, dass die Arbeit in mir selbst nun greifbare Früchte offenbart. Ich erkenne an, dass es keine Anerkennung geben kann, wo ich selbst nicht bereit bin, Anerkennung zu geben, und zwar dem, was ich bin.

Ich erkenne an, dass ich jedes Ziel erreichen kann, das mir vorstellbar ist. Ich erkenne an, dass ich jederzeit für meine Wahrnehmung verantwortlich bin. Ich erkenne an, dass ich jeden Konflikt entschärfen kann. Ich erkenne an, dass es weder ein Unheilbar, noch ein Unlösbar gibt. Ich erkenne an, dass mein Dasein an und für sich, Ausdruck allumfassender Liebe ist.

Ich erkenne an, dass ich mittels Gedanken und Gefühlen, alles zu mir ziehen kann, was mir vorstellbar und nützlich dünkt. Ich erkenne an, dass ich alles kann, was ich können will. Ich erkenne an, dass ich in allem das Licht sehen kann. Ich erkenne an, dass ich ein schöner, liebenswerter, einfühlsamer und genial begabter Mensch bin. Ich kann es sehen, hören, fühlen und das tut einfach wohl.

Ich erkenne an, dass jeder Mensch sein eigenes Leben lebt, seine eigene Sicht und Empfindsamkeit hat. Ich erkenne an, dass es keinen allgemeingültigen Maßstab gibt. Ich erkenne an, dass alles was ist, miteinander in (meist) unsichtbarer Verbindung lebt. Ich erkenne an, dass ich alles sein kann, was mir erstrebenswert erscheint. Ich erkenne an, dass ich mich mittels Gedanken beglücken kann. Ich erkenne an, dass mir weitaus mehr möglich ist, als es mir bis hier vorstellbar war.

Ich erkenne an, dass mein Leben seine Wurzeln im Unsichtbaren hat. Ich erkenne an, dass mein Dasein eine nur schwer nachvollziehbare, angenehme Wirkung auslöst. Ich erkenne an, dass dies wertvoller ist und nützlicher erscheint, als alles – was ich bisher tat.

Ich erkenne an, dass ich schon immer – ein ungewöhnlich reicher Mensch war und bin. Reich in einer Art, die nicht käuflich ist. Ich bin echt reich, da ich mir bewusst jedes Reich bestellen kann. Ich bin so reich, dass es mir selbst schon unheimlich scheint. Ich bin so reich, da ich mir alles ausdenken kann, was mir vorstellbar ist. Mein Leben ist Fülle, weil mir täglich mehr vorstellbar wird. Ich bin so reich, da die Quelle aller Reichtümer in mir sprudelt und in Fülle anbietet, was mir beliebt.

Ich bin so reich, weil ich mehr und mehr liebe, was in Fülle ist.