Weihnachtsblitz

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Es weihnachtet sehr. Das Haus ist überflutet mit Süßigkeiten und die Zeiten, in denen man sich noch den Weihnachtsteller 2 bis 4 Wochen einteilen musste, sind wohl wahrlich vorbei. Haben sich leise, kaum merklich mit den Jahren, aus meinem Leben geschlichen. Mehr als Freude und Dankbarkeit fällt mir dazu gar nicht ein, warum auch nicht? So soll es sein.
Das Verweilen im Jetzt, das Wachsein im Hier, bewirkt merkwürdige Dinge im Bewusstsein. Die Welt dreht sich scheinbar in all ihrem Irrsinn schneller, während der Geist nicht langsamer, vielmehr stiller wird, das Eilen aus dem Sinn verliert. Mit Staunen betrachte ich die Bühnen der Welt und nichts, so gar nichts, fällt mir da noch ein. Gott sei Dank, geht das Staunen mit Seinem Frieden einher, und so schau ich manchmal auf die seltsamsten Dinge und kann nur noch lächeln, weil das, was ich sehe, keinesfalls wahr sein kann. Nichts, was Gott nicht gab, ist wahr in dieser Welt. Und alles, was ich mit dem menschlichen Verstand erdachte, hält der Ewigkeit nicht stand. Doch das Leben, dieses reine und pure in einem jeden, das lebendig Ist, bleibt uns beständig erhalten, denn wir leben in Ihm. Und sind ebenso rein und heil – wie das Leben Selbst – wenn einzig nur stille Freude und Liebe in uns weilt.

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