Liebsam

von Luxus Lazarz

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Liebe und Vertrauen sind eins in sich. Tatsächlich ist sogar das Vertrauen ein erster Schritt in den Zustand der Liebe zurück. Einer Liebe, die von keiner Person, einem ersehnten Umstand oder einer Bedingung abhängig ist. Hier wird der Gedanke Vertrauen zu einem tatsächlichen Hilfsmittel. Sanft und ohne Eile diesen in sich mehrmals und immer wieder fühlend gedacht, erleichtert ungemein das gegenwärtige Dasein. Und dort, wo Leichtigkeit fühlbar wird, kann die Freude des Liebens sich ungehindert ausdehnen und wieder wahrgenommen werden. Als eine Wahrheit, die immerdar ist und mit unendlicher Geduld in uns wartet, dass wir uns ihr zuwenden und vertrauensvoll annehmen, was der einzig wahre Schatz in uns ist.

Ein Schatz, den man tatsächlich still mit allen teilen kann, denen man alltäglich begegnet, ohne das er jemals weniger wird, unser aller Schatz. Seltsamerweise ist sogar das Gegenteil der Fall. Je mehr ich still und wohlwollend Frieden, Aufmerksamkeit und auch Freude gebe, um so mehr fließt zu mir zurück. Kommt als stille Freude im Innersten, doch auch in Formen und auf Wegen an die ich von mir aus nie gedacht hätte. Beziehungsweise gar nicht hätte denken können, da dies mein menschliches Fassungsvermögen maßlos überstieg. Doch diese eine Idee, mittels stiller Liebe die eigene Welt in sich zu befrieden, erschien mir derart einfach und genial, sodass ich gar nicht anders konnte, als sie wahrzunehmen und auch anzuwenden. Tut man dies oft und öfter und erlebt die unerklärliche Wirkung in sich selbst und auch im Umfeld, bleibt einzig nur noch eine Frage: Warum hat mir das niemand schon früher gesagt? Doch was würde es ändern, wüßte ich dies. Letztendlich bin ich dankbar für die Gnade, dass mir diese Einsicht auf Erden überhaupt zufiel.

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