Lebensschule

von Luxus Lazarz

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Es kann hilfreich sein, sich bei jeder Begegnung daran zu erinnern, dass ein jeder Mensch sein Leben auf Erden als ein Kind begann, welches vertrauensvoll und unschuldig von jenen das Leben lernte, die auch einst Kinder waren. Kinder, die genau wie du und ich all das fraglos übernahmen, was ihnen von Vorbildern als normal und richtig vorgemacht ward. Wo diese Kette der Vorbilder begann, wo deren Ursprung lag, das weiß kein Mensch. Doch schaut man nun in späteren Jahren die durchlebten Erfahrungen noch einmal vorbehaltlos und mit Güte an, kann man oftmals überraschend erkennen, dass das Leben auf Erden keine wirkliche Erfüllung bringt, will man es mit dem Verstand ordnungsgemäß einrichten und erhalten. Nichts – so total gar nichts im Irdischen erweist sich hier als derart beständig, dass es tatsächlich einen Halt im Veränderlichen bietet.

 

 

Am Anfang wird man dem Anschein nach hilflos in diese Welt gepresst. Ist den Gewalten der Natur des Menschen ausgeliefert und wenn sich dann der Aufenthalt im Irdischen dem Ende nähert, holt den Menschen die Hilflosigkeit vom Beginn seines Lebens wieder ein. Nur dieses Mal weiß man nun, warum man schreit und wogegen man sich wehrt. Was zugegebenermaßen auch in den späten Jahren selten bis nie erlösend wirkt. Doch gibt es im ewigen Leben stets und ständig neue Gelegenheiten, während derer man das Geschenk des Lebens aus anderen Blickwinkeln betrachten kann, als bisher in vergangenen Lebenszeiten gewohnt. Wie sich das so im Irdischen und anderswo zeigt und auch verstoffwechseln lässt, ist das Thema im vorstehenden Film. 

Den Verstand mit ins Kino zu nehmen, erweist sich hier als hinderlich. Nur wer gedankenfrei und fühlend schaut, wird einsichtsreich und nicht verwirrt bis gar ärgerlich, den Kinosaal wieder verlassen.

Sei bedankt fürs Anschauen und Umdenken.

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