Fühlbar wahr
von Luxus Lazarz
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Im Kurs steht geschrieben, dass ein Mensch, mit herkömmlicher Bildung und Standardanpassung an diese Welt, die Gesetze des Lebens verkehrt herum wahrnimmt. Und aus diesem Grunde oftmals nach Lösungen greift, die seine Probleme niemals lösen können. Überwiegend stattdessen gar verlängern oder in andere Zeiträume schieben. Alle Wahrnehmung passiert im Geist des Menschen und nur dort. Die eigene Wahrnehmung ist die Grundlage dessen, wofür man sich selbst und die Welt hält, wie man die Dinge in dieser sieht und mit diesen verfährt. Die eigene Wahrnehmung stellt das brüchige oder starke Fundament dar, auf dem alles menschliche Handeln aufbaut. Doch wie kann man nun erkennen, dass man etwas verkehrt herum wahrnimmt, da man es derart zu sehen gelernt hat?
Nehmen wir ein kleines Beispiel zur Hand. Befindet man sich geistig in einem Streit mit dem Nächsten, was ja ein jeder sein kann, dem man gegenübersteht und auch ein jeder, an den man gerade so denkt. Hierzu lehrt die weltliche Sicht, dass das sogenannte Klein-Bei-Geben ein Zeichen von Schwäche ist. Wer den Streit nicht gewinnt, verliert – laut Welt. Gleichgültig wegen was oder mit wem der Streit begann, verlieren macht nicht glücklich. Der Verlierer leidet an sich selbst und fällt in Selbstzweifel, Depression, eventuell gar Wut und Rachegedanken. Somit verliert er den Frieden in sich. Doch Gott sei Dank, ja niemals gänzlich. Und wenn man sich erinnert, wegen welcher Nebensächlichkeiten man schon streitwillig war, bleibt ein Lachen oft nicht aus.
Was ist es, das den Streit erscheinen lässt? Angriffslust, Widerspruch, recht haben Wollen, Kampfbereitschaft im Kopf? All dies sind Vorbereitungen, die im Denkenden selber stattfinden. Dies bemerkenswerterweise auch dann, wenn die Gegenwart gar keinen Anlass für derartiges Bedenken anbietet. Auch das Wahrnehmen von Ungerechtigkeit ist in mancher Weise ebenfalls, eine gut getarnte Uniform des recht haben Wollens.
Nun mache ich es seit längerer Zeit genau andersherum. „Ja, du hast recht Trude, das Kleid steht dir gut. Nein Karl, der Abwaschlappen muss nicht immer an derselben Stelle liegen“, seien hier nur lapidare Beispiele wie leicht es sein kann, Frieden anstatt Widerspruch zu geben. Somit den Streit, einfach nicht mehr einzuladen. Und so erfahre ich stetig mehr, dass es sogar Freude mit sich bringen kann, dem anderen recht zu geben, weil man es in diesem Moment gar nicht selber braucht und jeder – aus seiner Sicht – wohl wahrlich recht hat. Wo man Frieden gibt, ein heiteres Ja oder einfach nur nickt und nicht selber Recht spricht, erscheint immer öfter die Freude und keiner verliert. Ganz tief eingefühlt ist es sogar so, dass ein jeder gewinnt – in sich selbst.
Mit dem Reifen des Lebens lernt der Mensch, dass das sich Streiten etwas absolut Verzichtbares ist. Es bringt nichts ein, was sich dauerhaft als nützlich erweist. Bekannt sind auch die Worte, dass Streit noch nie eine Lösung gebar. Wie hat man als Kind auf den Streit der Eltern reagiert? Man fand es nicht angenehm. Was jedoch zumindest mich, nicht davon abhielt, mich Jahre später ebenfalls zu streiten, und dies nicht nur mit den Eltern. Warum erkennt man erst so spät, dass man wahnsinnig handelt?
Ach was soll’s, es ist wunderbar, dass man es überhaupt als Unsinn entlarven konnte. Schon jetzt und nicht erst im Himmel. Wie viel Leben auf Erden da ist, welches nun tatsächlich noch genossen, geliebt und lobpreist werden kann, weiß ich zwar nicht, doch dass es jetzt da ist, dessen bin ich mir freudvoll gewiss.
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LIEBES
die 1000 Gründe, vom Verstand erfunden, sind Ablenkungen, lernte ICH und dete erschien mir naheliegend .
Die Streiterei basiert auf der Basis von ENERGIE-Klau:: hin und her und her und hin, weil fast niemand weiss, die ENERGIE vom UNIVERSUM anzuzapfen …
Ja, und da benötigt die WEISHEIT dringend UNTERSCHEIDUNGSVERMÖGEN zur richtigen Bewertung vons Janze … die weisse luise
Wie immer weise, geliebte Luise, <(*)
Dankeschön fürs Mitteilen und Weitergeben sowie die Freude, welche dein Auftauchen hier stetig in mir aufwallen läßt. 🙂
Fühlbare Umarmung im Geist
Luxus
noch ein autauchen von luise:
no wat – ujui