Das Wort im Sonntag

 

Es ist soooo schön, dieses Wort im Sonntag, dass ich es körperlich vor Glück* nicht aushalten könnte, würde es hier nicht geteilt werden. In all Seiner Schönheit und Güte, welche eine Liebe widerspiegelt, die zwar in dir und mir fühlbar wird, doch nicht von dieser Welt ist. So muss es also noch eine weitaus größere Welt geben, als allgemein vom Menschen an und für sich, persönlich und auch kollektiv wahrgenommen wird. Denn obwohl diese Welt fühlbar in uns ist, umfängt sie doch gleichfalls alles, was uns umgibt. Dies gilt im Schönen, wie im Argen. Wobei ich dir versichern kann, dass die Letztere – nur ein Krümel in der Ersten ist.

Zwar scheint der Krümel,
uns über eine gewisse Zeit,
ein gar geräumig Ding zu sein,
doch schließt er letztlich nur ein,
was sich im Traum hat selbst getäuscht.

Von wem das Wort im Sonntag kommt,
wird all jenen wohl bewusst sein,
die sich bereitwillig schon haben,
mit dem Göttlichen vertraut erkannt.

Und nun folgt es tatsächlich, das Wort im Sonntag, heiter und freudvoll weiter gegeben, durch mich an dich, wobei Er das Wort einzig gab, damit ES Seine Liebe aus dem Schlaf erwecke. Es tröstet, entspannt, stimmt freudvoll bis selig, wenn man es sich still auf der Zunge zergehen lässt und sanft einsickern, in den müde geplagten Geist. Eine Speise, von der ich wahrlich immer essen kann, denn deren Nebenwirkungen sind beständig köstlich und stillen alle Bedürfnisse wundersam.

Das Wort entnahm ich dem Kurs in Wundern, und zwar dem Textbuch der Original-Edition. Es kann einfühlsam nachgelesen werden, in Kapitel 1, Abschnitt I, Seite 10, im Wundergrundsatz 36, und auch Jetzt und Hier – mehrmals:

„Die Seele ist auf ewig in einem Zustand der Gnade.
Die Wirklichkeit des Menschen ist einzig seine Seele.
Darum ist der Mensch auf immer in einem Zustand der Gnade.“

 

Tief atmen und Danken.
Danken für die Wirklichkeit. Die somit wahrlich in unserem Inneren ist, wo du und ich allein, die Bestimmer sind, solange wir Gottes Willen widerstreben, in Harmonie mit Ihm und folgend glücklich zu sein.

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Vor vielen Jahren, stellte mir Bodo Deletz die Frage: Wie viel Glück kannst du ertragen? Ich weiß nicht, ob ich jemals die passende Antwort verstehen werde. Doch allein die Suche nach dieser, macht schon glücklich.

Zur Erinnerung

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