Sonntagsschule 16

von Luxus Lazarz

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Heute überlassen wir hier mit Respekt und Freude dem Herrn Franz Dschulnigg aus der Schweiz die Tafel in der Sonntagsschule. Das Wir steht sinnlich für die Wünsche im Raum, den der eigene Geist mit Gedanken – wie du und ich – erfüllt. Was der liebenswerte Franz mitteilt, mag dem einen oder anderem Lesenden wie ein Unsinn erscheinen, doch wie oft hat man dies schon von mancherlei gedacht und dann doch irgendwann erkannt, dass der scheinbare Unsinn gar keiner war. Zumindest könnte dieser Beitrag tröstlich für all jene sein, die kurz davor sind aufzugeben, was auch immer sie als ihr aussichtsloses Leben wahrnehmen.

 

 

Hier verweile ich noch ein bisschen beim Gedanken ‚Unsinn‘. Wenn Gott kein unmöglich kennt, ergibt das Un vor vielerlei Ding wahrlich gar keinen Sinn. Eventuell sogar bei allen. Ein Beispiel sei die Sache mit den Unkosten, welches ja tatsächlich auch nur Kosten sind. Und dann noch mein allerliebstes Beispiel – das offensichtlich im Worte ‚Unglück‘ das Glück an und für sich immer noch das Hauptwort ist. Wenn ich das Un dementsprechend untergehen lasse, bleibt nur einzig Glück und schon allein diese Gedanken stimmten mich derart heiter, dass ich gar nicht anders kann, als sie hier und jetzt freudvoll zu teilen.

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