Winken im Traum

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Das Leben des Menschen
ist überdacht, und alles,
was sich unter dem Dache tummelt,
hab ich eigenköpfig eingebracht
oder auch herein gewunken.

Ein Träumer winkt  nicht
mit den Händen. All sein Winken
ist wahrlich jene Aufmerksamkeit,
die er den Gedanken und Bildern schenkt,
mit Beharrlichkeit oder Sehnsucht pur.

Nur diese dienen dem Leben
als eindeutige Hinweise,
wonach es den Träumer
in mir gelüstet, und
was der Geist sich sanft ersehnt.

Nun beende ich das Winken,
weil nur Gott weiß, was ich will,
und so gibt Er all das Schöne,
das Glück und die Wunder,
welche stets erlösend wirken.

Woher sollte ich es auch wissen,
also jenes, was ich wahrlich will?
Denn so oft hab ich mich bisher geirrt,
da ich nämlich gar nicht weiß,
wer und was ich wirklich bin.

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