Vom Glauben und Unglauben
von Luxus Lazarz
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Jene, die gläubig sind, unterscheiden sich innerlich keinesfalls von den sogenannten Ungläubigen. Lediglich jenes, woran geglaubt wird, ist nicht dasselbe. Zumindest aus der Sicht und Meinung all jener, die fähig sind zu glauben, beziehungsweise nicht zu glauben, was jedoch ebenfalls ein Glaube ist. Sogar an die Existenz vom Zweifel muss man glauben, sonst wäre dieser im Verstand gar nicht wahrnehmbar.
Wahrlich glaubt wohl jeder an das, was er glaubt zu sein und zu wollen. Wie oft man sich allerdings in diesem Glauben bereits irrte, spottet jeder Beschreibung. Eine Tatsache ist, dass der bewusst lebende Mensch seinen Glauben nutzen kann, um ein Vertrauender zu sein. Was das Wesen eines jeden Lebendigen still und liebevoll sowie darüber hinaus stetig glücklicher sein lässt.
Wer glaubt daran, dass dies möglich ist? … und will sich dessen – komme, was wolle – beständig gewisser sein. Dass für Gott oder anders ausgedrückt – im Leben – nichts unmöglich ist, dessen kann man sich bereits jetzt gewiss sein. Hier genügt der Rückblick in das eigene Leben und das Erkennen, dass man immer noch lebt, obwohl man in ehrlicher Einsicht so gar nicht weiß, woher das Leben kommt und wohin es letztendlich führt.
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