Sonntagsschule 11
von Luxus Lazarz
Wir sind frei
Du und ich, wir sind frei, weil Gott keine Sklaven erschaffen hat. Er gab und gibt den lebendigen Geist und mittels aller Gedanken, gestaltet man die Form des eigenen Erlebens auf Erden. Man ist tatsächlich vollständig frei im Geist, wenn man sich selbst, also den lebendigen Geist, der man einzig wirklich Ist und ewig bleibt, aus und von der Welt abzieht und in sich ruhen läßt.
Je öfter man dies am Tage tut, umso mehr verändert sich die Welt um einen selbst. Diese wird stiller, heller und irgendwie auch leerer. Der Beginn aller Wahrnehmung von Welt liegt in den eigenen Gedanken, mittels derer man deutet, urteilt und richtet, über sich selbst und die Welt, die uns nur das eigene Denken widerspiegelt.
Verrückt, verrückt, verrückt, doch ist es kein Zwang jenes zu bedenken, was man nicht will. All das, was ich im Geist nicht weiter beachte und halte, kann in meiner Nähe weder verweilen noch wirklich sein. Allein mit dem Geist werden alle Entscheidungen getroffen, wem und was ich mich in Gedanken widmen will. Was ich fühlen und erfahren will.
Sei liebevoll in dir. Nehme sie dir, die Momente der Stille und fühle was passiert. Fühle das freie Leben in Vollständigkeit und entdecke jene Leichtigkeit, mit der es strömt und wirkt durch dich. Es ist immerdar und bleibt, weil weder du noch Es, dich und mich jemals verlassen kann. Lebendigkeit und Liebe sind eins, erinnerst du dich jetzt?
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