Indidingsbums

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Der Titel des Beitrages enthält für den Verstand des Lesenden mit hoher Wahrscheinlichkeit kaum einen Sinn. Womit bereits das Thema dieses Beitrages einführlich dargestellt wurde, nämlich die fühlbare Sinnlosigkeit so mancher Worte.

Hört der Mensch allgemein – ein Wort in seinem Alltag das erste Mal, ist sein wohl überwiegend erster Eindruck von dem Wort – neutral. Eventuell horcht er jedoch dem Worte nach, fragt sogar den Wortgeber, was es bedeutet, um sich im wahrsten Sinne der Formulierung: schlauer zu machen, dies meist – um mitreden zu können. Nicht wissender, sondern lediglich schlauer, denn er gab dem Wort keine eigene Bedeutung, sondern übernahm jene, die man ihm dazu anbot.

Dieses Wort, welches sich der Mensch da aneignet, wird er abdann in Unterhaltungen mit anderen Menschen weitergeben. Hier agiert das Egomannische im Menschen, denn wer etwas weiß, was Andere nicht wissen – der ist augenscheinlich wichtig – zumindest in der egomanischen Welt. Augenscheinlich deswegen, weil es sich bei dem Wortgeber – auch um eine Person handeln kann, der man nicht direkt gegenübersteht, ja, die man eventuell nicht einmal persönlich kennt, sondern lediglich in einem Film oder einer Fernsehsendung sieht.

Merkt der Mensch jedoch, dass das Wort keinerlei Gefühl, beziehungsweise Aufmerksamkeit in ihm erregt, kann er es widerstandslos vorbei ziehen lassen. Und auch noch viel Zeit sparen, indem er sich nicht – an der weiteren Verbreitung des Unsinns beteiligt. Dies weder wörtlich, noch im Geist.

Die Bedeutungslosigkeit vieler Worte wird, mit dem sich Mehren der Lebensjahre eines Menschen, beständig offenbarer. Jene Worte, die wirklich etwas bedeuten, sind nicht vom Verstand gegeben. Vielmehr wurden Diese bereits in der Kindheit ins Herz vermittelt und bleiben, solange man lebt, auch wahrlich bedeutsam. Zum Beispiel das Ja und das Nein, sind eindeutige Worte. Auch das Wort Freude ist unmissverständlich ein Ausdruck dessen, was im alltäglichen Leben eines Menschen Wirksamkeit hat. Man braucht diese Worte niemanden erklären, weil jeder weiß – wovon die Rede ist.

All jene Worte, die ein Mensch nicht fühlen kann, sind und bleiben lediglich leere Hülsen, die von verstandesdominierten Menschen oft und gern dazu benutzt werden, um von der – in ihnen selbst vorherrschenden Unwissenheit abzulenken. Der egomanische Anteil im Menschen ist ein Plaudertäschchen und gibt liebend gern – seine von jeglichem Wissen ferne Meinung – als ein offiziell gesichertes Wissen aus.

Bevor sich der reine Geist im Menschen nicht selbst eingesteht, dass er nur sehr wenig bis gar nichts wirklich weiß, wird das Ego mit ihm seinen Schabernack treiben, gnadenlos und gottfern. Das muss nicht sein, denn Stille im Geist reißt keine Wunden und macht jeglichen Anschein der Entfernung vom Göttlichen fühlbar nichtig.

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