Notizen 20

von Luxus Lazarz

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Solange man eine Geschichte weiter trägt und mit Anderen teilt, kann diese kein Ende finden, da man ihr ja die eigenen Beine leiht. Damit sie weiterlaufen kann, die Geschichte und somit rege bleibt in unserem Geist, im Leben und der Welt. Sowohl Beginn als auch das Ende aller irdischen Dinge und Belange, sind stets in unserem eigenen Geist zu finden. Einzig den Beginn unseres Lebens, diesen kennt nur Gott.

Wiederum das Enden von Diesem und Jenem, in meinem Leben, zeigt mir stetig öfter auf, das jenes, was da scheinbar endet, gar nicht wirklich gewesen ist. Grad so, als sei ein Traum entfleucht, aus dem man erwacht. Und dann geht man weiter, in der einzig wahren Wirklichkeit des Jetzt.

Ein Enden des Lebens in Gott allerdings, ist fühlbar unmöglich, da Er mit allem Lebendigen – in sich Selbst verbunden ist und ewig bleibt. So können wir unser Leben niemals gänzlich in den Sand setzen, verkaufen oder gar zerstören, da wir zwar dessen Teilhaber und Nutzer sind, doch nicht der Ursprung allen Lebens oder alleiniger Eigentümer des Unsrigen. Da ist ein anderer, außerordentlich achtsamer Eigentümer am Wirken, der niemals schläft und unerschütterlich liebt, was Ihm gehört. Zwar kann Gott nicht unsere Träume retten, da es eben nur Träume sind, jedoch, die durch Ihn gegebene Wirklichkeit, wird stets passender und erfüllender sein, als ein Traum es jemals sein könnte.

Wenn einem also auf Erden niemand mehr helfen kann, Gott, die Liebe, jenes, was mich auch im Schlaf beatmet, kann es wohl. Man braucht nicht zu wissen – Wie. Es genügt still zu bitten, um zu fühlen, zu hören und zu sehen, wie Gott in allem und jederzeit anwesend ist und sanftmütig hilft.

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