Wem gehorche ich?
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Sei bedankt Loriot, für all die köstlichen Beobachtungen, an denen Du uns hast teilhaben lassen.
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„Gehorsam sein, ist gleichzusetzen mit dem nichts wollen.“ – Meister Eckhart
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Wem und was schenke ich Gehör? Im beglückenden Sinne kann nur jener gehorsam sein, der in sich lauscht, vorbei am Gedankenrausch des Wollens von all jenem, das wiederholt wurde erprobt, um stets wie gewohnt im Unglück zu enden. Erst im stillen Sein kann man Ruhe finden und ebenso alle Lösungen, die ein Streit noch nie gebar. Die Stille ist in uns. Es geht gar nicht um das Ei, sondern vielmehr um jene fruchtlose Diskussion, die eine Nichtigkeit zum Staatsakt macht. Wahrlich wird ein jeder immer gehört. Doch hört man auch sich selbst zu, bei all dem, was man so denkt und spricht? Wenn Mensch und Mensch, gleichgültig, ob äußerlich Mann oder Frau einander derart akzeptieren, wie sie nun einmal sind, wie frei könnte dann ein jeder leben und all jenes sein, was er von Natur aus ist? Der Beginn liegt in mir selbst, in einem jeden selbst. Wo auch sonst? Wer nicht mehr nachahmen will, dem kann Gott wahrlich geben, was er wirklich will.
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Möge Dein Tag freudvoll sein, mal still, mal hörbar harmonisch, sanftmütig schön in jedem Jetzt. Sodass Du wieder und wieder mit Staunen erkennst, dass Dein Leben und auch die Welt voller Wunder sind.
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