Wort und Inhalt 3

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„Aus den Augen, aus dem Sinn.“

Dies weist seit unbekannt langer Zeit darauf hin, wie der Geist in uns das Leben leert und dementsprechend auch erfüllt. Es gestaltet, mit all jenem, was im Sinn präsent ist, bedacht wird und gehalten. Aus den Augen, aus dem Sinn…, wahrlich ist es tatsächlich umgekehrt. Denn erst jenes, was man im Geiste nicht verehrt, was uns ist keinerlei Gedanken mehr wert, dieses muss auch aus unserem Blick verschwinden, da es kein eigenes Leben besitzt und man es nicht mehr nährt.

Wir selbst geben den Dingen von unserem Leben, grad so wie Gott das Seine mit uns teilt, welches letztendlich das einzig wahre Leben Ist und bleibt sowie fühlbar in allem wirkt, dem ein Mensch begegnen wird.

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