Fühlbar frei
.
Die Masse der Gedanken, die ich so nebenbei alltäglich denke und die sich mit irdischen Belangen beziehungsweise Zielen beschäftigen, nimmt mich in gewisser Weise gefangen und trennt mich vorübergehend von jenem, was ich wirklich bin. Der pure Geist, das reine Leben, ein Ausdruck der Liebe Gottes und ewig frei, weil sich kein einziger Gedanke in mir auf Dauer halten kann, der nicht vom Schöpfer stammt. Und ist da kein Gedanke, bleibt allein die Liebe, welch rein und sanft in uns schwingt. Wortlos singt, dass das Glück in uns ist, in unserem reinen Sein verweilt.
Wer liebt, zweifelt nicht an der Güte des Lebens. Liebe haftet an nichts. Ihr Blick ist einzig liebevoll und wohlwollend. Liebe ist frei von Zweifel und Sorgen jeglicher Form. Nichts kann sie erschüttern, da die Liebe sich in allem fühlt, was atmet, was lebt, was wirklich Ist. Sind wir in diesem Zustand, sei es auch nur vorübergehend, erhalten wir die Einsicht in den Urgrund unseres Lebens.
Und Schritt für Schritt geleitet und geschützt, beginnt man die gegebene Freiheit im eigenen Leben zu entdecken und zu realisieren. Eine neue Wirklichkeit entfaltet sich in unserem Geist und vor des Körpers Augen. Augen, die nun anders schauen als zuvor gewohnt.
.
.
