Liebe im Sommer
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Es ist stets auf ein Neues erstaunlich, wie allumfassend fühlbar das Leben sich offenbart, wenn man einfach nur im Freien sitzt und sich mit allen Sinnen der überfließenden Schönheit und Fülle der Natur hingibt. Nichts wird in diesem Moment gebraucht, weil alles schon da ist.
Die Liebe Gottes ist in allen Dingen erkennbar, welche mich in diesem Moment umgeben, umflattern und umsummen. Von rechts nach links rennt ein Fasan über die Wiese. Zwei Dutzend Stare sind auf Futtersuche. In korrekter Haltung, fast stolz anmutend, bewegen sich diese durch das Gras. Und weiter hinten, bei den Apfelbäumen vollführt ein Feldhase wilde Sprünge. Man kann direkt fühlen, dass es seine Freude am Hasendasein ist, welche ihn total lebendig wirken lässt. Im Sommer ist es wahrlich einfach, dem lieben Gott an einem jeden Morgen für den neuen Tag zu danken. Einfach nur Danke zu sagen, für das Leben in mir und um mich herum. Und für das Licht, welches bis in die späten Abendstunden diesen schönen Flecken Erde erhellt, dankt man dann gern und mit Freude am Abend noch einmal. Wenn man erst einmal verinnerlicht hat, dass Gott jedes Danke mit mehr Freude erwidert, kann das Leben sich wahrlich jederzeit und überall als eine tatsächlich freudvolle Erfahrung erweisen.
Gott sei ewig Dank dafür, dass er bedingungslos und liebevoll sein Leben mit all seinen Geschöpfen teilt.
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