Vom Verbindlichen

von Luxus Lazarz

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Was verbindet dich und mich unsichtbar mit dem Nächsten? Ich mein jetzt so in echt und nicht irgendwelche Ziele des Ego. Welche ja meist nur mit Anstrengung zu erreichen und zu halten sind. Bis die eigene Kraft versagt und man bereit ist, sich von dem Wahnsinn abzuwenden.

Also was verbindet dich wirklich mit mir und mich mit dir? Ganz gleichgültig, wie du heißt, was du weißt und erwartest von dieser Welt.
Wahrlich das Leben in uns selbst. Doch nicht nur das. Auch Freude wirkt verbindend. Das hat wohl ein jeder schon erlebt. Gleichgültig worüber ein kleines Kind sich zum Beispiel freut, man freut sich mit. Ist dabei ganz still im Geist. Die Muskeln im Gesicht arbeiten reibungslos, und im Innersten wird Frieden wahrnehmbar. Zwar kann man diesen Moment nicht festhalten, doch der Nächste dieser Art kommt bestimmt. Denn nun hat man sich ja daran erinnert, wie einfach es ist, das wahrlich Verbindliche zu erkennen und wann immer man will, auch still zu empfangen.

Reine Freude unterscheidet sich kaum von bedingungsloser Liebe, die all dem gegeben wird, was wirklich ist. Sich zu freuen – ist somit auch Liebe. Ein Empfinden von Liebe für das Wahrgenommene und sich selbst darin. Selbstliebe, ohne ein persönliches Ich, da man in all diesen Momenten das Ganze liebt.

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