Vom Wolllicht

von Luxus Lazarz

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Wer nichts will, hat alles. Doch auch wer will, hat bereits alles, erkennt dies nur nicht. Alles Wollen, das irdische Ziele in der Welt der Erscheinungen anstrebt, lockt den Geist aus der Wirklichkeit Seiner innerlichen Allhabenheit von Liebe im Lebendigen. Diese Liebe ist in mir, denn dort und nur dort – nehme ich die Liebe erstmals wahr und fühle Ihre befreiende Kraft. Zwar kann ein Anblick in der Welt, Sie dem Anschein nach in mir erwecken, jedoch da ist Sie immer, die Liebe, im Lebendigen und nie war es anders.

Wer liebt, will nichts. Nur sein, hilfreich, in Frieden und in Freude, mit allem – was ist. Dies zeigt sich jedoch nicht, als ein planbares oder rolliges Wollen, sondern wahrlich als ein Zustand im Geist, der immer dann eintritt, wenn man nichts will. Was könnte ein Mensch auch noch wollen, wenn die Liebe in ihm und er liebend ist? Mehr Freude, mehr Glück und auch mehr Frieden als im Lieben, gibt es gar nicht. Nicht – in dieser Welt.

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