Wie die Zeit abhanden kam …

… Gedanken zu einem Jahreswechsel

 

Wenn jeder Mensch sich auf jenes konzentriert, was ihm im „alten“ Jahr gefiel und auch auf jenes, was er über sich und das Leben hinzugelernt hat, nenne ich das einen wahrlich besinnlichen Anfang. Alle Erinnerung mitzunehmen, wie man Freude, Liebe, Lachen empfing und gab, ist ein optimal planloser Start für den 1. Schritt in das offene Jahr. Mit ein wenig Routine kann Mensch dann, dieses sich Einstimmen auch auf Monate, Wochen und schließlich Tage übertragen.

Das Jahr als zeitabhängiger Gedanke wird bei diesem Tun eventuell bedeutungslos, da die Tage nun so tief und weit reichen, dass sich alle Zeit darin verliert. Wenn der Mensch dann nicht wiederholt und aus alter Gewohnheit nach der Zeit vor sich sucht, könnte es doch sein, dass diese ihn vollkommen vergisst.

Ob ich dann als Mensch hilflos bin, so ganz ohne Zeit?
Die Antwort ist bestimmt schon unterwegs.

Allem Lebendigen sei ein wundervolles und zeitloses Dasein in 2018 gewünscht und natürlich auch, was Du und ich – uns sonst noch darüber hinaus vorstellen können.

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