Tage ohne Makel

 

In Frieden am Morgen erwacht und geblieben, beim Zahnarzt Erstaunliches erlebt, danach zwei Telefongespräche mit den Eltern gehabt, dazwischen eine Erfahrung – die Lektion war – und im Suchen und Finden bestand. Im Garten weiter voran gekommen und im Kurs in Kapitel 25 – Die Gerechtigkeit Gottes -gelesen. Alles ist wahr, was ich dort las und alles ist gut, so wie es ist. All meine Hoffnungen sind außerhalb dieser Welt begründet, und genau deshalb sind sie berechtigt Erfüllung zu finden.

Auf dem Rückweg vom Bauernmarkt hab ich plötzlich in mir erkannt, dass ich nichts und niemanden etwas schuldig sein kann, wenn wirklich nur Einer im Raum ist. Dementsprechend auch nicht mir selbst. Das hat mich noch tiefer befriedet. Und ich sah ein, dass ich in einer reichen Welt, in einer sehr reichen Welt gelandet bin. Nun liegt es in mir, mich mit all dem Reichtum verbunden zu fühlen und neutral wahrzunehmen, oder mir diesen – aus welchen Bedenken auch immer begründet – madig zu machen, vorzuenthalten, mich von diesem abzutrennen – um sicher in meiner armen und schrecklichen Welt zu bleiben, fromm, bescheiden und ungläubig. Dies ist wahrlich nur eine Tatsache und keinesfalls ein Grund zum Ärgern. 🙂

Allgemein ist da keine Angst mehr, über die sogenannten Stränge zu schlagen. Was immer dies auch bedeuten soll, es steht nicht in Gottes Plan, hat es nie gestanden. Und nur Diesem folge ich treu, denn obwohl er mir lieb und teuer ist, wird der göttliche Plan mich mit hoher Wahrscheinlichkeit, nicht einen Euro kosten. Dessen bin ich mir gewiss. Gott braucht von keinem Anderen etwas zu nehmen, um mir zu geben, was mich glücklich stimmt. Liebe gibt aus sich selbst. Sie kennt mich besser, als ich mich kenne, und nur das – war wohl schon immer so.

Wer sich freuen kann, der tue es jetzt, die Zeit gibt es allemal her.

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