Gottes Gesetz

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Gehen wir mal von der Annahme aus, dass Gott die reine Liebe ist. Welche Gesetze würde sich die Liebe wohl erdenken? Glück für alle ihre Kinder, Freude ebenfalls und Fülle im wohlstimmendem Ausmaß? Wahrscheinlich nur dies, doch keinesfalls, Strafe für jenes, Entzug von diesem und lernen, lernen, lernen, um ja nichts falsch zu machen. Solcherart ist erkennbar, als Gesetz der Angst. Das Göttliche wiederum sagt: Fürchte dich nicht, sorge dich nicht, ich liebe dich ewig. ES sagt: Sei glücklich, sei freudvoll, sei was du bist, lebendig geliebt. Nichts davon klingt nach Gesetzen, eher nach einem Wegweiser für das Leben. Es gibt wohl nur ein Gesetz und das lautet: Liebe.

Wie es wohl wäre, würde ich, der Mensch, wahrlich nur diesem einen Gesetz unterstehen? Diesem Einen, welches genau beschaut – alle anderen Gesetze überflüssig macht. Was hätte dann plötzlich alles keine Geltung mehr für mich? Was wäre ab sofort für mich kein Gesetz mehr in meiner Welt? Was kann in dieser Welt keine Macht über mich haben, weil es nicht dem Gesetz Gottes entspricht und ER diesem niemals zugestimmt hat? Denn das Liebende liefert keines seiner Kinder der Hilflosigkeit aus.

Was ist für mich Gesetz im Leben?
Was erkennt ein Mensch in seinem Leben als unveränderliches Gesetz an?

Als feststehend, obwohl nicht von Gott kommend? Mit welcher Art Regeln, knechtet sich der Mensch selbst? Und was ist wahrlich von Gott gegeben, und wovon weiß dieser nichts, weil er nicht die Vielen sieht, sondern nur den EINEN?

Gottes Gesetze haben ewige Gültigkeit und allein die Liebe bildet deren Fundament. Ihr einziges Ziel, ihr ganzer Sinn und Zweck besteht allein in der Ausdehnung dessen, was sie ist. Liebe. Niemals starr, niemals bitter oder gar auf Strafe und Rache ausgerichtet, bringen die Gesetze Gottes ins Licht, dass nur die Liebe alles richten kann, ohne einen Täter zu sehen, die Wahrheit zu verdrängen, oder sonstwie einem Menschen Schaden beizubringen.

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