Am Füllhorn gesaugt

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Bitte um Kraft, Einsicht und Führung, in das stets Offensichtliche und tiefer, in die mich umgebende Wirklichkeit hinein. Danke für die Gaben sowie alles, was ist und folgt.

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Ich bin in Gott und Gott ist
in mir, bildet von dort
und vor meinen Augen
genau jenes Umfeld,
was dem entspricht,
womit ich mich
stark beschäftige,
alles, was ich für wahr annehme
oder für stetig gegeben mithalte.

Wenn es mein Augenmerk ist,
dass durch das Paradies
eine Autobahn führt,
dann wird mir das Göttliche
diese Autobahn bauen
und ich kann es durchrasen –
immer und immer wieder,
ohne auch nur ein einziges Mal
– mehr als die Autobahn,
in meinem Leben zu erfahren.

Nicht jeder ist ein Raser,
dafür jedoch flink zu Fuß.
Manche bekommen ein Pferd,
Anderen wiederum baut Gott
einen ellenlangen Wanderweg.
Auf diesem vielschichtigen Wege
kann man dann eilen,
verweilen, trödeln,
über die Randbegrenzung springen
oder gar rennen, also ganz so,
wie es im Moment beliebt.
Nur ein Zurück, das gibt es dort nicht.

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Ich bin dankbar dafür,
dass es diese vielen Welten
und nicht nur – die Eine gibt.
Das wirklich wahre Eine –
darin sind wir bereits aufgegangen,
lebendig geliebt,
geschützt und getragen,
so auch allzeit und überall
vor und nach
jeder denkbaren Welt.

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