Meine Würde

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Ich würde so gern die Freude sehen,
wenn die Sorgen aus dem Denken
aller Menschen fliehen,
denen ich alltäglich begegne.

Zumindest für einen Moment,
damit ein Unterschied fühlbar wird.
Es braucht auch niemand wissen,
woher, warum und wieso –
die Entspannung herbei kam
und das Feld still einnahm.

Ich würde echt gern die Freude sehen,
das Feld dann in mir fühlen,
in dem das Licht sich heiter stimmt,
mit Beständigkeit und allerorts.

 

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Was kann ich tun, um dazu beizutragen, dass mir das Leben, Gott und die Liebe, diesen einen Wunsch auch noch erfüllen? Was kann ich tun? Ich kann es sein, dieser Mensch, in dem mich umgebenden Lebensfeld, der so ist – wie ersehnt, die Sorgen fallen lässt und sich dem Wahrhaften zuwendet. Und sehe ich nur dieses, würde ich natürlich auch gern Zeuge dessen sein, wie alles Gemunkel, falsche Gefunkel und hirnlose Gerangel – dort nirgendwo mehr Einlass findet. Nicht in mir selbst und auch nicht in jene nahe Welt, die mich wahrlich umgibt.

Tun nun derart mehrere Menschen, werden sich nach und nach zwischen den wahrhaften Welten – rund um den Planeten – alle Lücken schließen. Es ist auch nicht wichtig zu wissen, wie dies vonstatten gehen soll, wohin manches verschwindet und warum es überhaupt einmal da war. Wesentlich ist und bleibt es – allein die Möglichkeit im Sinn, Herz und Blick wertzuschätzen, selbst zu ergreifen und sich alltäglich mehr und mehr – in das einzig wahre Werk der allumfassenden Liebe, mit allen Sinnen einzuleben.

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