An manchen Tagen

An manchen Tagen,
könnte man pausenlos
darüber klagen,
dass es nichts zu klagen gibt.

Oh weh, wie schwer
sind sie doch zu ertragen,
diese ewig langen Tage,
in denen es wahrlich
keinen Grund zur Klage gibt.

Eins ist sicher,
diese Tage liebt er nicht,
der Verstand in mir,
denn sein Brot sind die Not, der Sieg,
der Missstand, jeder große und kleine Gewinn
und damit auch alle Form von Kriegelei.

So ist er halt, der einst in mir,
über alles geliebte Verstand.
Er ist geworden, hat gedeutet und
benannt, festgelegt und ausgedacht,
all das, was ich sein könnte,
wenn ich nach seiner Pfeife tanze.

Er gab mir ein System und
ich ihm alles Leben,
welches er benötigte,
um das System zu lebendisieren.
Beständig lag mein Verstand gut im Rennen,
und hat dann doch nie gewonnen,
also nichts – was mir wichtig erschien.

Und wenn schon, auch dieses,
will ich nicht beklagen,
denn das täte nur ihm behagen,
ihm, der die wirkliche Welt,
in der Tat nicht erkennt.

Dabei ist sie beständig zu sehen,
die wirkliche Welt und
schimmert licht hervor,
aus all dem Frieden,
der sie in uns umhüllt.

Ein Frieden,
den das müssige Klagen der Welt,
nicht durchdringen kann.
Nur die Stille ist es, welche jetzt
grenzenlosen Zugang gewährt.
Zugang, in eine wirkliche Welt,
die der Verstand nur finden kann,
wenn er nach Frieden sucht.

Und immer, wenn das passiert,
kann man doch wahrlich schon
von einem Wunder sprechen.

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