Traumarbeit

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Stell dir einmal vor, die Welt um dich herum wäre in vollkommener Ordnung. Dies muss nicht zwangsläufig so sein, weil du zuvor im Zimmer aufgeräumt hast, denn dies ist nur ein Bestandteil – jener vollkommenen Ordnung – von der hier die Gedanken künden. Also noch einmal, stell dir vor, die Welt wäre in vollkommener Ordnung. Alles ist lebendig, wunderbar, niemand leidet oder ist krank, die regionalen Medien berichten vom Glück – welches überall kräftig jungt. Es gibt den Gedanken ‚Problem‘ nicht mehr zur freien Verfügung und auch kein Museum, welches auf einst problemschwangere Zeiten hinweist. All das, was dich in der dir bisher bekannten Welt störte, beunruhigte, ängstigte, eventuell gar am Rasen hielt, ist kein Thema mehr.

Und nun stell dir weiter vor, du bist jetzt – in diesem Moment – in dieser Welt, doch du hast es bisher nicht bemerkt, weil dich deine Gedankenketten in andere Welten zogen, die es in deinem Jetzt gar nicht gibt. Also nicht in deinem und auch nicht in meinem, weil es uns nicht bestimmt ist, in diesen Welten zu sein. Sonst wären wir dort.  Gott macht keine Fehler und erschafft einzig Vollkommenes und dies in Liebe, weil er Liebe ist. Du und ich sind der Beweis. Trotz all dem, was wir dachten, sagten, taten und auch nicht, gibt das Göttliche uns seinen Atem, Leben und Licht.

Sieh dich einmal etwas um. Sieh dich von oben in deiner Gegenwart. Es ist alles in Ordnung, da liegt kein Abgrund direkt vor und auch nichts Unlösbares hinter dir. Du bist einfach da, hier im Jetzt. und nichts ist wirklich bedrohlich. Das ist deine Welt, die du – mit wem es dir beliebt – teilst, oder auch ganz allein belebst. Und alles ist vollkommen in Ordnung. Ok, die Museen gibt es noch, doch du brauchst ja nicht hineingehen, um dich an Vergangenes erinnern zu lassen, das niemandem heutzutage mehr wirklich nützt. Selbstverständlich kannst du dich an allem Schönen weiter erfreuen.

Und dann könnte es so bleiben. Also, dass alles in allumfassender Ordnung ist. Eingebunden in eine weitere Ordnung, deren Ursache die Liebe ist. Natürlich gäbe es nach wie vor Veränderungen, doch derart sanft und passend, dass es keinerlei Grund mehr für Ärger, Unmut oder Widerspruch gibt. Findest du das auch unvorstellbar beunruhigend? Also diesen Gedanken von ‚Alles paßt‘, und es gibt nichts mehr zu bemängeln, zu kritisieren oder nieder zu machen. Worüber spricht man dann noch, wenn Glück gewöhnlich wird und nichts anderes mehr mitgeteilt werden kann. Das will ich wissen und nur das.

Grad stell ich mir eine heitere Welt vor. Menschen, mit strahlend hellen Gesichtern, die ohne Worte von Freude künden und umarmen, was ihnen am Nächsten steht. Ach und da singen auch Einige vor Glück. Ganz lautlos ist es also nicht, in dieser Welt, in der alles in vollkommener Ordnung ist, so wie auch du und ich in der Ewigkeit des Jetzt.

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