Humor in Krisen

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Was wäre, wenn der Körper ein folgsames Pferd ist, das vom Kopf geritten wird?

Sowie der Geist schneller, weiter, höher reitet, als das Pferd ihn tragen kann, beginnt die Welt zu wanken. Sind Reiter und Pferd jedoch eins, braucht es weder Sattel noch Zügel. Das Ganze ist gegenwärtig und somit alles überschaubar.

Was wäre jedoch, wenn der Kopf gar eine Manege ist, in der sich die Welt ausbreitet, weil ich dieser grenzenlos Einlaß gewähre?

Das wäre das Ende jeglichen Friedens in mir. Zumindest vorübergehend, denn auch die Welt muss hin und wieder schlafen, um sich nicht selbst zu verausgaben. Wieso reitet die Welt überhaupt so oft in meinem Kopf herum? Habe ich etwa Langeweile oder gar den Ehrgeiz, mitmischen zu wollen? Was hab ich mir nur dabei gedacht, als ich dem Chaos die Steigbügel hielt?

Das lass ich jetzt los, gebe stattdessen dem Körper eine Pause und vertraue bei jeder Gelegenheit, meinen Geist 🐟 ganz still der Liebe an.

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