Notizen 16

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Labyrinth und Wirklichkeit

Leben ist für mich all das, was man sich darunter vorstellen will. Das Gewahrsein des gottgewollten Lebens im Menschen beginnt darüber. Dies scheint zwar unvorstellbar, doch offenbart es eine weitere Wirklichkeit, in der die Gesetze, der bisher als wahr angenommenen Realität, außer kraft gesetzt sind. Kein Angriff kann hier eindringen, da in diesem stillen Raum des Gewahrseins nichts schwelt. Alles ist im reinen Sein geborgen. Sogar mein kleines Ich, welches sich mittels Gedanken als etwas wahrnimmt, von dem es träumt, dass es dies wäre oder werden könnte. Es hat hier die Augen geschlossen und kann das Licht im Raum nicht sehen. Deshalb denkt es auch manchmal, dass die Tage dunkel wären, obwohl sie es im Sein – niemals sind.

Dieser Glaube an das Ich, verändert sich in der Zeit. Das reine Sein bleibt beständig, gleichgültig was man auch zu sein glaubt. Es ist wohl die einzige Wirklichkeit, die man in menschlicher Gestalt hat und verbindlich wahrnehmen kann. Gott sei Dank!
Alles, was man alltäglich so wahrnimmt, ist salopp geschrieben, nur einen Moment lang wahr. Lediglich das Sein begleitet und erfüllt uns beständig mit Leben. Versorgt unseren Raumanzug mit allem, was dieser braucht. ES Ist in jedem Atemzug, mit jedem Schritt zweifelsfrei gegenwärtig. Hält das Lebendige in uns aufrecht und sieht nirgendwo in der Welt eine Gefahr.
Es sei denn, das Ich in mir will dies so. Dann läßt das Sein mein kleines Ich solange schalten und walten, bis es sich besinnt und das Sein um Hilfe bittet. Um wieder und wieder die Wirklichkeit zu erfahren, welche von Gott gegeben ist.

Gott ist Liebe, was kann schon passieren, wenn man Seinem Wort folgt?
Die Erfahrung zeigt beharrlich, oft  sind es Wunder, ist es Frieden und immer wieder auch ein Lachen, wenn sich im innerlichen Einsichtsreich eine weitere Tür öffnet, hinter der die reinste Freude strömt.

🐠 Ausweichlink 🐠

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