Notizen 13

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In Gottes Hand gibt es kein Land unter, kein zu spät oder zu früh, keinen Mangel und null Verlust. Gleichgültig was sich auch den Anschein gibt, es wäre wirklich passiert, wir sind allumfassend, was ewig bleibt, wenn in uns alles schweigt.

Rein im Geist, vollständig da, verwirklichte Ganzheit genau dort, wo wir still verweilen, frei sind von Gedanken an Gestern und Morgen, nur wahrhaft im Gegenwärtigen präsent.

Wenn alle Geschichten im Geist enden, ist niemand mehr da, der den Frieden in uns heimlich stört oder gar Ärger beschwört. Denn wir sind, was ewig bleibt, wenn in uns alles schweigt, weil dies vollkommen genügt, um sich lebendig zu fühlen und es auch wirklich zu sein.

Gott ist das Leben, welches Er in Liebe Seinen Kindern gab und niemals wirklich wieder nimmt, weil alles, was in Liebe gegeben wird, ewige Geschenke sind, die man zwar vorübergehend abwehren kann, doch nicht wirklich zerstören.

Ich stell mir vor, dass das ganze Universum die unendliche Hand Gottes ist. Und in jedem Augenblick, den ich bewusst darin verweile, alle Sorge, aller Kummer und jegliche Form von Leid sanft von mir fallen. Und mit Staunen sehe ich, wie all das in Seiner Liebe schwindet, nicht einmal Gottes Hand berührt, denn es sind nur meine Fantasien, denen Gott kein Leben gab.

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