Sonntagsschule 8

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Der einen Liebe, die man wirklich will,
dieser ist man sich nur seltenst bewusst.
Man sucht sie in vielerlei Formen und
an beinahe jedem Ort in der Welt,
findet aber nur Vergängliches,
da dem Verstande nichts heilig dünkt.

Doch nichts kann diese Sehnsucht wirklich stillen,
nach einem Gefühl, an welches man sich zwar erinnern kann,
allerdings nicht mehr weiß, woher es wirklich kam.
Nicht mehr daran erinnern kann, wie es in einem aufstieg,
sich ausdehnte, weit über die Grenzen des Körpers hinaus
und die Welt völlig durchdrang, frei von jedem Widerstand,
in einer stillenden Art, wie es einzig der Liebe möglich ist.

Hat man diese Liebe einmal fühlend erlebt,
will man nur noch diese,
und auch still mit allem teilen,
was geliebt werden kann,
um es im Licht zu sehen.

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