Studentenfutter

von Luxus Lazarz

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Der heutige Sonntagsfilm ist schon ein wenig betagt. Sein Inhalt basiert auf einer wahren Begebenheit, welche das Leben des Erfahrenden derart veränderte, dass es ihm zum Bedürfnis wurde, ein Buch darüber zu schreiben. Er wollte mit vielen Menschen teilen, was ihm die Augen öffnete und ein neues Leben bescherte. Aus dem Buch machten dann wiederum andere Menschen einen Film, der wahrlich Erstaunliches zur Gehör bringt.

Viele Jahre meines Lebens, hielt auch ich so manches für ein Märchen, was mit den Gedanken Gott und Jesus zusammenhing. Bis mir eines Tages auf mein Bitten hin, Gott ein Wunder schenkte, welches mein Verstand bis heute – weder erklären noch vergessen konnte. Diesem einen Wunder folgten derart viele, dass es mir nun schon irgendwie gewöhnlich erscheint, dass das Leben eines jeden Menschen wahrhaft voller Wunder ist. Doch ebenso, wie der Journalist in dem Film, wollte ich dies bis zu meinem 37. Lebensjahr nicht wahrhaben. Heute weiß ich auch warum dies so war, da ich Angst vor der Wahrheit hatte. Die Wahrheit, welche Liebe ist. Liebe, die durch alles und jeden unaufhaltsam strömt und zu deren Wahrnehmung es tatsächlich kaum einer Anstrengung bedarf.

(Der Film wurde zwischenzeitlich auf YouTube gesperrt. Es handelte sich dabei um den Titel: Der Fall Jesus. Darin wird die Geschichte eines Journalisten beschrieben, der mit Beharrlichkeit zu beweisen versucht, dass es Jesus niemals gegeben hat. Dies tut er, weil seine Frau an Gott und Jesus glaubt. Er tut es aus Eifersucht, in ihm ist das Ego total aktiv. Die Beweisführung gelingt jedoch nicht, weil es so viele Beweise für die Existenz des Jesus gibt, wie für keine andere historische Persönlichkeit, die jemals in der Weltgeschichte erschienen ist. So muss der Journalist aufgeben und sieht letztendlich ein, dass Jesus sogar seine Ehe rettet, denn die Liebe, die die Frau des Journalisten für ihren Mann empfindet, trotz dessen Ignoranz, ist derart bedingungslos und echt, wie Jesus diese für all unsere Nächsten empfahl. So findet der Ungläubige letztendlich Frieden, durch die Akzeptanz dessen, dass er es war, der sich geirrt hat und nicht seine Frau und jene Menschen, die an Gott, Jesus und die Liebe wahrhaft glauben.)

Der 1. Schritt zur fühlbaren Einsicht ist das unbedingte Wollen von Frieden. Den wiederum trägt jeder Mensch von Beginn an in sich und kann ihn kostenlos geben. Auch in den seltsamsten Situationen, die allemal vorübergehender Natur sind. Tut man dies, gibt es kein Zurück mehr und das Leben wandelt sich derart, dass es unbeschreiblich dünkt. Man beginnt dann die Liebe und das Licht in allem zu erkennen, bis es schließlich zur Gewohnheit wird und keinerlei Verteidigung mehr bedarf. Also diese andere Sicht des Lebens, da sie derart selbstverständlich wirkt, dass es wahrlich nichts mehr zu fürchten gibt.

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