Studentenfutter

von Luxus Lazarz

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Der heutige Sonntagsfilm ist schon ein wenig betagt. Sein Inhalt basiert auf einer wahren Begebenheit, welche das Leben des Erfahrenden derart veränderte, dass es ihm zum Bedürfnis wurde, ein Buch darüber zu schreiben. Er wollte mit vielen Menschen teilen, was ihm die Augen öffnete und ein neues Leben bescherte. Aus dem Buch machten dann wiederum andere Menschen einen Film, der wahrlich Erstaunliches zur Gehör bringt.

Viele Jahre meines Lebens, hielt auch ich so manches für ein Märchen, was mit den Gedanken Gott und Jesus zusammenhing. Bis mir eines Tages auf mein Bitten hin, Gott ein Wunder schenkte, welches mein Verstand bis heute – weder erklären noch vergessen konnte. Diesem einen Wunder folgten derart viele, dass es mir nun schon irgendwie gewöhnlich erscheint, dass das Leben eines jeden Menschen wahrhaft voller Wunder ist. Doch ebenso, wie der Journalist in dem Film, wollte ich dies bis zu meinem 37. Lebensjahr nicht wahrhaben. Heute weiß ich auch warum dies so war, da ich Angst vor der Wahrheit hatte. Die Wahrheit, welche Liebe ist. Liebe, die durch alles und jeden unaufhaltsam strömt und zu deren Wahrnehmung es tatsächlich kaum einer Anstrengung bedarf.

Der 1. Schritt zur fühlbaren Einsicht ist das unbedingte Wollen von Frieden. Den wiederum trägt jeder Mensch von Beginn an in sich und kann ihn kostenlos geben. Auch in den seltsamsten Situationen, die allemal vorübergehender Natur sind. Tut man dies, gibt es kein Zurück mehr und das Leben wandelt sich derart, dass es unbeschreiblich dünkt. Man beginnt dann die Liebe und das Licht in allem zu erkennen, bis es schließlich zur Gewohnheit wird und keinerlei Verteidigung mehr bedarf. Also diese andere Sicht des Lebens, da sie derart selbstverständlich wirkt, dass es wahrlich nichts mehr zu fürchten gibt.

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