Empfehlung der Stunde

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Vom Erkennen der Hindernisse,
die vor unserem inneren Frieden lagern…

Niemand kann in Frieden sein, wenn er es nicht will. Das nicht-Wollen wird deutlich, wenn man sozusagen, den Frieden selbst – aktiv in sich abwehrt. Dies bewerkstelligt sich mittels vergleichender und beurteilender Gedanken, die bewusst und auch unbewusst, desöfteren zu trennsamen  Worten werden, merkwürdige Missverständnisse bewirken und sich als tatsächliche Hindernisse erkennen lassen, die vor dem friedvollen Sein, in sich selbst und miteinander, aufgestellt werden. Stattdessen könnte und kann man wahrhaft passiv – im Innersten empfangen, was unerschöpflich und ewig Sein ist und damit auch das Unsere.

Eventuell ist das Wort „passiv“, ja gar kein Hinweis auf Schwäche, sondern lediglich ein Hineinfühlen – in die passendste Antwort, beziehungsweise Handlung – für eine aktiv herausfordernde Situation. Klar zeigt sich – zumindest Jetzt, Frieden wollen – ist eine Entscheidung, die in jedem Moment neu getroffen und auch durch passive Handlung – bekräftigt und bestätigt werden kann.

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– Sanfte Anregung, bezüglich unerwarteter Erscheinungen –

Stehst du in deiner Welt vor oder auch in einer Situation, in der du dich selbst nicht liebst oder geliebt fühlst, können dir besinnliche Gedanken – tatsächlich einen Weg, hinein in deinen innersten Frieden bahnen. Es genügt zum Beispiel, sich leise bis lautlos zu fragen:
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Wer weiß, wozu es gut ist, was mir hier momentan widerfährt?
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Wahrscheinlich ist, du weißt es nicht. Jedoch kannst du dich daran erinnern, dass dies nicht das erste Mal wäre, dass etwas, was du anfänglich abgelehnt, nicht verstanden oder gar selbst – direkt angegriffen hast, dir dann irgendwann und desöfteren, doch noch als passend und nützlich erschien. Im Nachhinein – ergab all das plötzlich einen Sinn, der das Vergangene und dich miteinander versöhnte.

Du weißt es nicht, wozu es gut ist, was du dir momentan nicht erklären kannst, allerdings sei versichert, der Heilige Geist in dir und mir – weiß sehr wohl und wird es auch dich und mich – unausweichlich erkennen lassen.

Freu dich, dass es so einfach ist. Und sei dir darüber hinaus gewiss, dass alle Freude, die du gibst und auch mit dem Nächsten teilst, sich in der Welt mehrt und wieder zu dir findet, weil Gott + die Liebe + das Leben – es genau so will, für dich, für mich und alles Licht, welches jemals erschaffen und mit Ewigkeit gesegnet ward.

Wer weiß, wozu es gut ist, was mir hier momentan widerfährt?

… kann sich bei jeder Anwendung als eine wirksame Frage erweisen, die dir stets – einen stillen Moment danach bescherrt, in dem du dein reines Dasein genießen kannst und sogar vor einem scheinbaren Abgrund – überraschend freudvoll verweilst. Letzteres wird möglich, da du in aller Stille einsiehst, dass auch der Abgrund nur eine Idee ist, der sich niemand hingeben muss.

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