Das Licht im November

von Luxus Lazarz

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Jenes Licht, das wir im November sehen, offenbart dir und mir unsere innerste Befindlichkeit. Haben wir uns im Geist an die Idee gebunden, dass das Licht des Novembers ein trübes sei, so werden wir das Licht auch nur derart sehen wollen und können. Es sei denn, wir sind bereit – für eine andere Sicht und Wirklichkeit.

Dann lassen wir, die einst ergriffene, eventuell sogar mitverbreitete Idee – los und damit diese hinter uns. Und zeigt uns der November dann in Folge, nicht weiter ein Licht, wie wir es zuvor – durch die Brille der Idee – wieder und wieder annahmen, könnte es einen jeden dazu bewegen, tatsächlich einen weiten Schritt in die Einsicht zu gehen. Im wahrsten Sinne zufällig, zu der Einsicht zu gelangen, dass da so manches im irdischen Leben, doch mehr Schein als Sein ist. Dies zu erkennen, ist keine Revolution, sondern vielmehr eine Bewegung im Geist. Und in der Bewegung – kann man sich dessen bewusst werden, dass es noch vielerlei –  andere Brillenideen – in dir und mir, in unserer Wahrnehmung gibt, die man im Geiste  freudvoll und freiwillig absetzen kann.

Das Licht im November ist tatsächlich geeignet, ein reichlich Maß von Hindernissen in uns auszuleuchten. Wobei es sich um Hindernisse handelt, die dich und mich daran zu hindern scheinen, den Frieden, den man wahrhaft und tatsächlich will, in uns selbst zu finden und bedingungslos zu lieben, über jede Wahrnehmung hinaus. In uns, in dir und mir, dort wo der Himmlische Frieden nie verloren gehen kann, weil auch der winzigste Funke des Lebens – im All ein Teilhaber des Ganzen ist. Ewig mit Diesem verbunden und darin – allumfassend geliebt.

Und man vergesse dabei nicht, dass das Licht im November – nicht allein Mond und Sonne sind. Denn all die vielen, scheinbar kleinen Momente, in denen wir, die Menschen, einander mit Respekt und in Liebe begegnen, sind Zeugnisse für das wahre Licht, welches uns für den Empfang des Dezembers, dem älteren Bruder des Novembers, friedvoll vorbereiten will.

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