Kursgerecht 17

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„Ich bin für immer eine Wirkung Gottes.“*

 

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Eine Aufforderung zum Loslassen von all den Ideen, die wahrhaft fühlbar nicht gut tun. Lass ab von Gedanken, die Schmerz, Leid und Hölle bewirken. Also all jenes, was nicht von Gott stammt.

Möglichkeiten…

Loslassen von der Idee der erbarmungslosen Selbstkritik. (Danke für die Anregung.)
Loslassen von der Idee, dass man repariert werden muss.
Loslassen von der Idee, man wäre nicht vollständig.

Loslassen von der Idee, es gäbe irgendetwas zu erreichen, was jetzt scheinbar noch nicht ist.
Loslassen von der Idee, es könne jemals irgendetwas geben, im eigenen Leben, was man mit Gottes Hilfe nicht bewältigen kann.

Und vor allem, ein allumfassendes Loslassen von der schrägsten aller Ideen, dass man nicht geliebt sei. Denn offensichtlicher kann die Wahrheit gar nicht sein.

Gott ist, Du und ich sind.

Von Einer Art ist die Liebe, welche alles in sich hegt und nährt. Ohne diese Eine Liebe gäbe es kein Leben. Deshalb hat Gott alles, also auch Dich und mich, erschaffen, damit Er lieben kann und sich selbst wiedererkennen. Wiedererkennen – in all dem – was Seine Schöpfung ist. Und wenn Gott Dich und mich bedingungslos liebt, dann können wir das ebenfalls, zumal wir ja mit Gott von einer Art sind. Also der liebenden Art. Und nun denk mal an, wenn der Sinn des Daseins darin bestehen würde, bedenkenlos alles zu lieben, was ist, wie viele Möglichkeiten da noch ungenutzt in unserem Leben darauf warten, erfüllt, vergeben, gesegnet und abgeklärt zu werden, durch uns. Mit Deiner und meiner Liebe, welche ja wiederum die Liebe Gottes ist, die Er zweifelsohne mit uns teilt und durch Dich und mich wirken lässt. Gott lässt Seine Liebe durch Seine Kinder wirken, weshalb diese ewig eine Wirkung aus Gottes Liebe sind und bleiben.

Also jener Liebe, die vorbehaltlos und offen die Dinge und all das Leben in der Welt beschaut, also jener Liebe, die frei im Geist ist, ungebunden – an Urteil und Vergleich jeglicher Form, also jener Liebe, die sanftmütig einzig sich Selbst im Sein Aller erkennt und die Ihr innewohnende Freiheit, gütig und maßlos auf alles und jeden ausdehnt.

Wie wunderbar, mit freudvollem Dank, endet der Text im Hier und Jetzt.

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* Lektion 326 aus dem Übungsbuch von Ein Kurs in Wundern.