Das ewig stille Sein

von Luxus Lazarz

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Stille schwankt nicht, nichts kann sie zerstören.
Die Gedanken wechseln, die Stille bleibt.
Gedanken, die unbeständig sind,
können nicht von Gott kommen.
Sie können nicht sein, was ich bin.
Ich bin in Gott, und Seine Stille ist auch die Meinige.

In der Stille, die in mir ist,
sind Frieden und Freude zuhause.
Alles, was sich denken lässt,
kann durch die Stille ziehen.
Doch all dies wird vergehen
und ich kann sehen,
dass nur die Stille in mir
und all der Frieden darin,
ewig beständig sind.
Bleibend in mir, wo sonst?

Stille ist Liebe, Liebe für mich selbst.
Liebe ich still * was ist,
werde ich allem gerecht,
was in meinem Leben ist und
mit mir in der Stille eins sein kann.
An Gedanken lege ich lediglich in die Stille hinein,
was ich auch wahrlich darin wiederfinden will.

Still ruht der See, still ist der Wald. Beide wehren sich nicht, wenn Wind und Sturm sie heimsuchen. Leisten niemals Widerstand, denn sowohl Wind als auch Sturm ziehen von dannen und nur die Stille bleibt in alle Ewigkeit. So teile ich still mein Leben mit Gott, wann immer ich die Möglichkeit hab und gebe Ihm nur das, was auch er mir gab.

Wahre Größe ist still. Kleinheit jammert und klagt, Größenwahn gibt lautstark Befehle, beiden mangelt es an Liebe. Liebe, die still sich selbst beschenkt und deren Größe maßlos ist.

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