Vom Glück ein Mensch zu sein

von C. Luxus Lazarz

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Was ich mir innerlich vors Auge bringe, zieht mir die Liebe in die Wirklichkeit. Sowie ich dies erkenne, bin ich keinesfalls mehr gezwungen, das Bekannte zu wiederholen, beziehungsweise in mein Leben, etwas wieder zu holen. Also fragt Mensch sich:

Was kann ich mir vorstellen, über das bisher Bekannte hinaus?

Vom Glück ein Mensch zu sein

Hier auf der Erde und auch in mir, dem Menschen, ist unendlich weit freier Raum. Freier Raum, der mit Lebendigen Ideen gestaltet werden kann, sich jedoch auch weitet und leert, ganz in Harmonie mit meiner Vorstellungskraft. Ich, der Mensch, bin in einem Feld der bedingungslosen Liebe verwurzelt, aus dem ich Energie schöpfen kann, um in dieser, das mir Vorstellbare vorzusehen, einzusäen. Und so, wie ich beim Schöpfen des Wassers, kein Loch im Meer hinterlasse, ist es auch mit der Energie des Liebesfeldes. Darin kann der Mensch sich tummeln und sich wahrlich alles vorstellen, was Gestalt und Greifbarkeit in seinem Leben haben soll. Die Energie ist nicht begrenzt und so ist immer mehr als genug für alle Menschen da. Denn so, wie die Luft auf der Erde in jeden Winkel strömt, hier und dort auch die kleinsten Ecken, Winkel und Löcher ausfüllt, erfüllt die Liebe bedingungslos das unendliche Universum. Die Liebe hat kein Bild von sich, erst der Mensch prägt es sich ein.

Der Mensch kann aus dieser Energie viele Vermögen machen, allerdings kann er auch zuvor erkennen, dass er selbst von Beginn an – eines ist und in einem unendlichen Vermögen atmet, lebt, sich frei bewegt, das von keinesfalls messbarem und auch nicht in Bildern fassbarem Umfang, Inhalt und Ausmaß ist. Darüber hinaus belastet dieses Vermögen nicht, und strömt um den Menschen herum und allzeit in ihm, dabei aus einer Quelle stammend, die unerschöpflich und nicht von dieser Welt ist. Ein Wert, der jegliches Vorstellungsvermögen des Menschen übersteigt. Doch erweitern lässt sich dieses Vorstellungsvermögen, in jedem Moment unseres Lebens.

Ob etwas echt ist, vorhanden, gegeben, bewiesen, was außerhalb des menschlichen Verständnisses liegt, entscheidet aus der Übersicht des Echten, niemals der Mensch. Nur in seinem Leben und in seiner Welt, kann er Grenzen setzen, doch keinerlei Regeln aufstellen, welche dem Raum und Wesen gebieten, durch das und in dem der Mensch erst lebendig wird, gewollt ist und bleiben kann, soweit seine eigene Vorstellungskraft reicht.

Was macht man nun mit diesem Vermögen? Was stellst du dir vor, was präge ich mir hinein, woran denkt man gerade, und wollen wir wirklich fühlbar mehr davon? Welch ein Segen, dass man auch einmal ganz anders denken kann als gewohnt. Das belebt, bewegt innerlich und erhellt überraschend, die eine und auch andere seltsame Erfahrung im eigenen Leben. Und ich versichere dir, stets wenn der Mensch mit sich selbst lacht, hat er so gut wie nie – etwas falsch gemacht.

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