Abweichende Wahrnehmung 5

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Jede Frau trägt in sich den männlichen Geist, der sie beschützt und sicher durch und aus Gefahren lenkt.

Jeder Mann trägt in sich den weiblichen Geist, der mit Fürsorge leitet und den Blick zurück ins Licht führt, wenn das Dunkel schier undurchdringlich anmutet.

Jeder Mensch ist sich des Vorstehenden bewusst, Erinnerung hilft ohne Anstrengung. Und so, wie die Beiden in dem Einem miteinander harmonieren, derart wird auch des Menschen Umgang sein mit all jenem, was er rein äußerlich nicht ist. Der Geist hat kein Geschlecht, ist neutral und kann vor Eintritt in die Allwelten der Erde wählen, in welcher Haut er dort leben will. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist die Wahl mit Bedacht getroffen.

Magie mit Selbstverständnis

Zu keiner Erfahrung sage ich wahrlich „Nein“, wenn ich diese mir innerlich vorstelle. Ein Nein sieht anders aus, es verschwendet mit dem Ungewollten keine Zeit, sondern wendet sich unverzüglich jenem zu, welches unwiderruflich ein „Ja“ erhält.

Es gibt keine Zukunft – nur die Gegenwart, welche unsere Wünsche für Morgen erfasst und wiederum nur in der Gegenwart wahr machen kann. Das lehrte uns einst das Göttliche – bevor wir mit diesem in uns – in die Zeiten eintraten. Zukunft ist die geheilte Vergangenheit, welche nur im Jetzt erlebt werden kann. Heil bedeutet in diesem Zusammenhang, das Geschehene anders sehen, mit Licht im Blick und sich weiten im Jetzt. Alles wird im Jetzt enthüllt, was uns zuvor noch nicht erschien. Wir finden lediglich mehr vom bereits Gegebenen. Realität ist in Wahrheit nichts Fassbares, spiegelt nur was ein Mensch für wahr annimmt und Leere dort, worin er nichts erkennt, manch anderer jedoch Fülle entdeckt.

Das Leben ist wandelbar und zauberhaft. Auf nichts brauch ich bestehen, da Erfahrung einfach so passiert, wie es der Wahrnehmende wählt.

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