Die Gunst des Lebens

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Wenn du einen Menschen segnest,
ein Tier, eine Pflanze, eine Situation,
bewirkt deine Liebe,
die der wahre Segen ist,
dass sich etwas in dir und
deinem Umfeld bewegt.

Gibst du deinen Segen,
gibst du Liebe und Liebe heilt,
lässt einfach sein – was ist,
schenkt Kraft und Zuversicht.

Erweitert unaufhörlich und
lockt empor – all das dem Kinde
eingewurzelte Urvertrauen,
welches stetig mehr fühlbar ist,
wenn das Herz frohlockt und
der Verstand in Demut schweigt.

Wenn Ergriffenheit das Haupt
und die Knie mir beugt und jenes,
was ich fühlend höre, sehe und
als Unsichtbares einatme,
zeugt für jene undenkbare Größe,
deren Spiegelbild der Mensch sein soll,
dann kann das entrückte ich,
all das Glück kaum umfassen,
nur lächelnd leise freudig Danken.

Immer wieder und wieder Danken
jenem Wesen, das mich stillt,
beseelt und vorsorglich gesegnet hat,
mit all dem, was unabdingbar ist,
was des Menschen Herz erfüllt
und beflügelt dessen Seele,
zum lebendig Sein,
in aller Gänze, Schönheit,
Kraft und Lieblichkeit,
überall und auch allein,
liebend ewig geliebt.

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