Die Asche des Phönix

von Luxus Lazarz

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Der Geist im Menschen setzt die herkömmlichen Gesetze des freien Falles, außer Kraft. Denn er steigt auf, weitet sich und kann, lebendige Weisheit verinnerlicht, niemals wieder dorthin sinken, von wo er kam. Zu schmerzlich, zu intensiv, zu schön bis tödlich, würde die Erinnerung den Menschen erschüttern, gar würgen, jederzeit und überall, wo das Erinnern der Erfahrung diesen einholt im Jetzt.

Nur der Geist im Menschen ist unbestechlich. Bezwingbar zeigt sich lediglich all das, was das Menschliche diesem unterjubelt und womit es ihn verhüllt, den wahrlich Lebendigen im menschlichen Körper, auch Phönix genannt. Der Geist ist das Wache im Menschen, das ihn antreibt, all das zu fühlen, zu denken, zu tun, was für sich noch keiner erreicht, erdacht und erfragt hat.

Der Mensch und dessen Art zu leben, also selten zu sein, doch dafür jederzeit und überall, ist die Asche, welche den Phönix, den Geist in ihm, im Dunkeln hält. Doch reißt das Menschliche sich im Ganzen nieder, dann fliegt er empor und trägt dabei so viel Licht unter den Flügeln, dass auch das Menschliche sich nun in Liebe zu erheben weiß.

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