Geliebtes Leben, wo beginnt es?

von Luxus Lazarz

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Dort, wo wir gerne gehen, empfindet unser Innerstes, die allumfassende Liebe des Lebens. Der kleine Weg in die Entdeckung, dass jeder Mensch in seinem Ursprung, vom Göttlichen als Liebhaber des Lebens eingesetzt wird, beginnt mit der Erkundung aller gegebenen Einfachheit eines lebendig geliebten Daseins. Genauer ausgedrückt, wird dieses Entdecken niemals mehr enden, es dauert allerdings in etwa einen Monat, bis sich die Füße des Menschen erneut, derart mit dem Magnetfeld der Erde harmonisiert haben, dass er sich dieser Führungslinie, jederzeit und überall gewiss und bewusst sein kann. Jeder Fortschritt wird dich zum nächsten Schritt bringen, bis du fliegst und landest, wo es am besten zu dir passt und dann Schritt für Schritt weiterspringst, in das nächste Abenteuer, welches immer Liebe ist.

 

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Der Mensch, du und ich, haben Bedürfnisse. Es sei dahingestellt, ob diese Bedürfnisse anerzogener Art, oder als selbstverständlich angenommen sind. Mein erstes Streben als Mensch gilt dem Wohlgefühl, denn nur, wenn ich mich wohlfühle, kann ich auch andere Menschen wohl fühlen. Sich in der eigenen Haut wohl zufühlen, bedeutet letztendlich nur, nichts über das wahrhaft Vorhandene hinaus zu verlangen. In Harmonie zu sein, mit allem, was ist. Normalerweise setzt sich das Wohlgefühl eines Menschen, aus mehreren wohlen Gefühlen zusammen, oder es ist Liebe, die alle anderen Bedürfnisse, zumindest vorübergehend, stillen kann.

Die erste Frage an mich selbst, den vorgebildeten Menschen, lautet somit einfach:

Welche Bedürfnisse müssen für mich erfüllt sein, bevor ich mich rundum, mit allem – was ist, wohlfühlen kann?

 

Beispielhafte Bedürfnisse:

Essen, Trinken, Darmentleerung, alle Rechnungen sind bezahlt, Freunde haben, Zeitung lesen, Pelze tragen, Tabak kauen, im Mittelpunkt stehen und anderes.

Je nach der Anzahl aller entlarvten Bedürfnisse, kannst du erkennen, wie sehr dein Wohlgefühl von kuriosen Nebensächlichkeiten abhängig ist. So könnte die nächste Frage, einige Antworten darauf herausfordern, ob es sich bei all dem Erkannten, wahrhaft um deine Bedürfnisse handelt? Erinnere dich, welche Bedürfnisse ein Kind hat, welche du als Kind hattest und erkenne, wie all die weiteren Bedürfnisse hinzukamen. Um dich von dem Einen, oder auch Anderem Bedürfnis zu lösen, genügt es vollkommen, deine Absicht zu bekunden, diese Bedürfnisse willentlich freizugeben, um Raum zu bereiten, für weitere Erfahrungen. Erwarte nichts und du bekommst alles. Einsicht, Vernunft, Begeisterung und Hinweise aus dir selbst, deren Befolgen dir leicht fallen wird.

Formuliere einfache Fragen, für deren Beantwortung keine Eile geboten ist. Es dauert solange, wie es dauert. In gewisser Weise brütest du dich selbst neu aus. Heil Gluck!

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Hast du dir alle Fragen, mit Herz und Einsicht beantwortet, könnte eine Schlussfolgerung, zum Beispiel nach ungefähr sieben Tagen, eventuell sogar schon Jetzt, wie folgt lauten:

Ursprünglich habe ich gelernt, dass sich viele, der überlieferten und zunehmend propagierten menschlichen Bedürfnisse, die den Pfad zum Wohlgefühl besetzen, nur durch Gegebenheiten und Aktivitäten im Außen erfüllen lassen. Um lieben zu können, brauchte ich einst einen Anlass, den anderen Menschen, ein anderes Wesen, ein Ding. Heute genügt bereits ein Gedanke, eine Idee, ein Blick, ein Atmen, um allumfassende Liebe zu fühlen. Also weder Zustimmung, noch Ablehnung, sondern einfach nur Stille, neutral bis freudvoll erfüllt, wach in der Fülle, ohne Begehren.

Dieses Lieben von allem, was wahrhaft ist, das irgendwann, neben dem Atmen, in der materiellen Welt als innerstes Bedürfnis von zuvor Ungezählten übrig bleibt, ist fühlbar gewollt. Gewollt von allem, was du und ich, was wir Menschen wirklich sind. Die das Leben erweckenden und fördernden Bedürfnisse können jederzeit und überall, allein durch dich und mich, wie bei jedem anderen gereiften Menschen, durch uns und in sich selbst erfüllt sein. Jeder – wie es ihm beliebt. Alles Leben entfaltet sich aus dem Innersten und das war schon immer so. Genau dort begann unser Leben und ebenfalls von dort, wird es uns bedingungslos weiterhin gereicht. Tag für Tag, Nacht für Nacht, ein ganzes Leben lang und noch viel weiter.

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Bei Vorstehendem handelt es sich, um die Einführung in das einmonatige Berufsstudium, welches in der Berufung zum Liebhaber/in des Lebens gipfelt. Auf dem Gipfel befindet sich ein Sprungbrett, welches in jede gewünschte Richtung gedreht und betreten werden kann. Einen fühlbaren Blick in das Berufsbild findest du hier.

 

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