Lichte Monade

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Einst lebte ich in einer Welt, dort traute ich nur meinen Augen, die stets vom Verstand in mir beraten wurden. Es schien mir fraglos normal, doch es war eine Scheinwelt, in der ich lediglich lernte, dass man des Körpers Augen niemals ganz trauen kann, es sei denn, die Liebe schaut durch sie. Doch, wann ist dies schon der Fall? Um die, auf dieser Tatsache gründende, wachsende Verzweifelung loszuwerden, trieb mich der Wunsch an, im Nichtsichtbaren eine Antwort zu finden. Von dieser Antwort erhoffte ich mir, mehr Mut zum Leben. Ich bekam die Antwort, welche mich wiederum auf einen Weg brachte, auf welchem ich Mut und Feigheit zurückließ, wahrlich über diese Versuchungen erhoben wurde und darüber in ein Vertrauen fand, welche beides – also Mut und Feigheit – bedeutungslos machte.

Wer mit ganzem Geist und Herzen will, der braucht keinen Mut mehr, um zu sein und zu tun, was gewollt wird durch ihn. Zweifelsfrei – trägt dich und mich, ab dann der wirkliche Wille in uns. Dieser Wille – sieht kein Hindernis auf dem Weg, nur den nächstmöglichen Schritt, der niemals mutig, sondern stets einfach und selbstverständlich, wenn auch manchmal – unerklärlich ist.

 

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